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... und für seine Größe durchzugsstark. Für Pierre Bercot, von 1958 bis 1970 Geschäftsführer und Vorsitzender von Citroën, schien er die Zukunft zu verkörpern. Und so ging er 1964 ein Comobile getauftes Joint-Venture mit NSU und Sitz in Genf ein. Es folgte 1967 das gemeinsam betriebene Motorenwerk Comotor, gegründet in Luxemburg, mit einer Fertigungsstätte in Überherrn-Altforweiler nahe der deutsch/franzö- sischen Grenze nahe Saarlouis. Der M35 erschien 1969, im gleichen Jahr wie der Mazda R130 Luce. Ihm zuvorgekommen waren nur (ab 1964) der NSU Wankel Spyder sowie – beide 1967 – der Ro 80 und der Mazda Cosmo 110S. Felix Wankel hatte seit den Fünfzigerjahren für NSU an seinem Konzept gefeilt, und in der Folge verkauften die Neckarsulmer Wankel-Lizenzen an eine illustre Herstellerriege, darunter Alfa Romeo, Ford, GM, Mercedes-Benz, Nissan, Porsche, Rolls-Royce, Suzuki und Toyota. Curtiss-Wright in den USA entwickelte großvolumigere Versionen für den Einsatz in der Luftfahrt, doch nur NSU, Mazda und Citroën brachten den Wankel bis zur Serienreife. Mercedes sorgte mit Weltrekorden des knapp 300 km/h schnellen Vierscheiben-C111-II noch für ein Highlight, schwenkte danach aber auf Turbodiesel um. Und der Mittelmotor-Sportwagen Corvette Two Rotor von GM wurde 1973 ein Opfer der Ölkrise. Mazda hielt dem Wankel noch am längsten die Treue. Der ...
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