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... Stirnfläche funktionierte nicht. Bei den Einsätzen 1970 litt der »Tiny tires Car« unter anderem an Bremsproblemen, weil die kleinen Scheiben die Hitze nicht ausreichend ableiten konnten. Pete Lyons war in den 70er-Jahren sowohl in der CanAm als auch in der Formel 1 als Reporter vor Ort, kannte also Nichols und seine anfangs pechschwarzen Autos also bestens. Shadow hatte in der CanAm immer den größten Truck. Denn Nichols ging es vor allem um Eindruck. »Don sah sich als eine Art Don Quijote, der wie im Song aus dem gleichnamigen Musical den ,Unmöglichen Traum‘ träumte«, empfand Konstrukteur Peter Bryant. Manchmal kam Nichols den Sternen tatsächlich nahe, wie mit den beiden Wagen auf dem Titel – dem DN4 CanAm-Sieger von 1974 und dem DN8, mit dem Jones 1977 in Österreich gewann. Doch es sollte der einzige Sieg in der Formel 1 bleiben. Die Person Nichols umgab stets die selbst gepflegte Aura des Mysteriösen: Die einen fanden ihn offen und zugänglich, andere geheimnisvoll, aggressiv und mit mehr als dubiosen Geschäftspraktiken. »Man wusste nie, woher das Geld kam«, so der Bryant-Nachfolger Tony Southgate. Bei langen Interviews in einer mit Relikten aus seiner Vergangenheit vollgestopften Lagerhalle in Kalifornien liftete ein altersmilder Nichols gegen- über Lyons den Schleier des Nebulösen nun so weit wie es ihm angeraten schien. Daher ist ...
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