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... Bardot« ins Suchfenster ein. Und was dann erscheint, fasst den ganzen Mythos perfekt zusammen: Unglaubliche natürliche Schönheit neben menschengemachter Schönheit, fugenlose, tiefrote Mahagonibeplankung, eine gepolsterte Liegefläche, viel Chrom, ein hölzernes Armaturenbrett mit etlichen Runduhren, ein Lenkrad wie in Autos und eine Panoramascheibe, alles vor dem Hintergrund eines italienischen Sees oder der französischen Riviera. Bilder, die nicht treffender unsere Sehnsucht nach den unbeschwerten und kreativen Zeiten hervorrufen, in denen Formen für die Ewigkeit entstanden. La Dolce Vita. Es war aber nicht immer so. Carlo Riva, der die Firma erst berühmt machte, starb 2017 im biblischen Alter von 95 Jahren. Doch geht die Geschichte des Unternehmens bis auf das Jahr 1842 zurück. Als Pietro Riva in der am Südufer des norditalienischen Lago d’Iseo gelegenen Kleinstadt Sarnico mit dem Bau von Fischerund Frachtbooten begann. In den 1930er-Jahren führte sein Enkel Serafino die Geschäfte und machte Riva zum führenden Hersteller kleiner Rennboote, von denen er viele selbst pilotierte. 1931 und 1932 gewann Serafino das Langstreckenrennen Pavia-Venedig, daneben wurden mit seinen Booten diverse Weltrekorde aufgestellt. Parallel dazu entstanden auch erste Freizeitboote. Es war dann Serafinos ältester Sohn Carlo, der 1949 im Alter von 27 Jahren ...
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