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... antrat, und schon am Ende desselben Jahres bereit war, seinen Fuß in die Königsklasse des Motorsports zu setzen. Das Team sollte über 30 Jahre in der Formel 1 mitmischen, dabei sieben Konstrukteurstitel und sechs Fahrertitel holen und einige der innovativsten Grand-Prix-Wagen aller Zeiten bauen. Dabei immer hart an der Grenze des sicherheitstechnich gerade noch Vertretbaren. Legendär war Graham Hills Spruch: »Wenn mich mein eigenes Hinterrad überholt, weiß ich, dass ich in einem Lotus sitze.« Dieser kometenhafte und alles verzehrende Aufstieg ist von Bedeutung, denn parallel dazu betrieb Lotus Cars noch den Straßenwagenbau, den Chapman – ähnlich wie Enzo Ferrari in seinem Imperium – als notwendiges Übel betrachtete, um die glamourösere Formel 1 zu finanzieren. Der Lotus Seven war zwar straßentauglich gewesen, aber erst mit dem Lotus Typ 14 – besser bekannt als Elite – wurde ein Auto speziell für die Straße entwickelt. Und ein besseres Auto hätte es kaum geben können, um sich als Hersteller zu positionieren. Mit dem weltweit ersten Glasfaser-Monocoque war der wunderschöne, von Peter Kirwan-Taylor entworfene und mit Climax-Motor ausgestattete Elite ein bahnbrechendes Auto. Allerdings erwies er sich als im Geiste genauso zart wie in seiner Erscheinung. Und so wurde der Elite trotz mehrerer Klassenund Indexof-Thermal-Efficiency-Siege in Le Mans ...
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