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... souverän weg. Die Lenkung ist exakt, und obwohl man den schweren Motor im Vorderbau spürt, tendiert der E-Type nur zu einem leichten Untersteuern. Der DOHC-Sechszylinder ist ein Gedicht, seine süße und drehfreudige Natur passt bestens zum üppigen Drehmoment. Beim City-Cruisen ist er leise und zivilisiert, fängt erst an zu fauchen, wenn das Gaspedal beherzter gedrückt wird. Im Gegensatz dazu ist der 2.4 S mit einer gro- ßen Tür gesegnet, sodass der Einstieg fast schon limousinenartig gelingt. Einfach den (natürlich) links vom Lenkrad sitzenden Zündschlüssel drehen, und der Boxer kommt sofort ans Laufen. Die Leerlaufdrehzahl kann man während des Warmlaufens über einen zwischen den Sitzen angebrachten Hebel regulieren. Dank eines leichten Schwungrads reagiert der Motor mit Verve auf jeden Gaspedalinput. Die Kupplung ist weich und der Schalthebel gleitet auf langen Wegen durch die Gassen des Fünfganggetriebes vom Typ 915. Anders als beim Jaguar rastet der erste Gang sauber ein. Auf geht’s, und der 911 fühlt sich sofort leicht an, der Motor willig und rasselnd – diese frühen Luftgekühlten produzieren eine herrliche Kakophonie aus mechanischen Geräuschen. Das Kurbelgehäuse aus einer exotischen Magnesium- Legierung spart ein paar Gramm und trägt zu den aufregenden Resonanzen bei. Die nächsten Glückshormone spendet die Lenkung: Eine ...
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