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... E-TYPE GEGEN PORSCHE 911 DIE MOTORSPORTKARRIEREN des E-Type und des 911 waren zu nahezu gleichen Teilen vom Engagement der beiden Marken im Rennsport wie vom Leistungspotential der Autos an sich abhängig. Jaguar musste sich zu Beginn der Saison 1962 eigentlich auf einem Logenplatz wähnen. Schließlich ging es nun statt um die Sportwagen-WM um die Internationale Meisterschaft für GT-Hersteller. »Großbritanniens Hoffnungen sind so strahlend wie sie nur sein könnten«, jubilierte das Fachmagazin Autosport, »sollten die neuen Jaguar doch mehr als nur gleichwertige Gegner für die zuletzt dominierenden Ferrari 250 GT sein.« Der Optimismus schien gerechtfertigt. Immerhin hatte der neue Wagen sein Debütrennen im April 1961 in Oulton Park gewonnen. Und trotz minimaler Entwicklung auch in der restlichen Saison imponiert. Bruce McLaren fuhr Peter Berrys E-Type und schrieb im Magazin Motor Racing: »Ich sehe großes Potential in diesem Fahrzeug und bin sicher, dass man es noch weitaus schneller machen kann als aktuell.« Leider wurde das Potential dann nie auf Topniveau erreicht, aus diversen Gründen, von denen manche noch nicht einmal in Jaguars Hand lagen. Zum einen wurde die Attraktivität der neuen GT-Serie dadurch getrübt, dass viele Organisatoren weiterhin lupenreine Sportwagen zuließen. Die gewannen dann im Gesamtklassement und heimsten die ...
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