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... E-TYPE GEGEN PORSCHE 911 N iemand hat den Porsche 911 jemals im engeren Sinne als »schön« beschrieben. Doch scheint es, als wäre er für immer ein Quell der Freude, wie es schöne Dinge so an sich haben. Das Ende der Produktion ist nicht annährend in Sicht, im Gegenteil eignet sich der Originalentwurf für eine kontinuierliche Evolution – Beleg für konzeptionelle Exzellenz. Der Jaguar E-Type hingegen wurde mehr als einmal als das schönste jemals auf die Räder gestellte Auto gepriesen. Unter anderem von keinem Geringeren als Enzo Ferrari, der nie selbst Designer war und für den bekanntlich mechanische Schönheit vor allem anderen stand. Ein E-Type Roadster steht sogar in der permanenten Ausstellung des New Yorker Museum of Modern Art. Derweil gibt es Wartelisten für den jüngsten 911 der Serie »992«. Im Vergleich selbst zu Porsches aus seiner Ära wirkt der Jaguar wie eine Antiquität, ein King’s Road Triumphwagen der 60er-Jahre, für Männer mit Schlaghosen und Frauen ohne BH. Und doch hat seine betörende Schönheit jeden danach amtierenden Jaguar Designer verfolgt, ohne dass einer von ihnen jemals auch nur annährend dem Meisterwerk nahegekommen wäre. Ich schätze, dass es für den aktuellen F-TYPE keine Wartelisten gibt. Mit »Zeitgeist« beschreiben Philosophen, wie zeitgenössische Produkte und Events auf mystische Weise Eigenschaften teilen, ...
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