Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... nicht genügend »Porschemäßig« abgelehnt. Das endgültige Design war dann das Werk von Ferdinand Alexander »Butzi« Porsche – ältester Sohn von Ferry. Ihn soll Goertz überredet haben, das ungeliebte Studium an der Ulmer Hochschule für Gestaltung, ein Gralshüter des »systemischen Designs«, gegen einen Einstieg ins Familienunternehmen zu tauschen. Der zunächst »901« getaufte 356-Nachfolger war die Kombination aus der Bugpartie eines viersitzigen Entwurfs und einem wunderschön gezeichneten Fließheck. Zugleich spiegelten die Linien quasi als Referenz an die Geschichte auch das originale Volkswagen- Profil von Erwin Komenda wider. Die Pressebilder von 1963 zeigten einen athletischeren Käfer, der, hochbeinig auf dünnen Reifen stehend, eher wie eine Familienlimousine als ein Sportwagen wirkte. In der Tat sah das Lastenheft vor, dass Platz für zwei Golf-Bags sein sollte. Die Essenz des Designs von Ferdinand Alexander ist die Geometrie, eine an der Ulmer Schule hochgehaltene Disziplin. Die auch einen Dieter Rams hervorbrachte, dessen Elektro- Geräte für Braun später den britischen Designer »Jony« Ive zu seinen Apple-Produkten inspirieren sollten. Man beginne mit sich überlappenden Ellipsen für Dachund Hüftlinien sowie Halbkreisen für die Radkästen – und man wird schnell seine eigene Skizze des 911-Profils haben. Kommen wir zum Jaguar, zu dem es auch ...
Kommentare