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... eine breite, ununterbrochene Front und ergänzt durch ein zivilisiertes Interieur. Der Wagoneer blieb 29 Jahre in Produktion. Der Designer Stevens war voller Widersprüche, seine Schöpfungen kamen mal elegant, mal ordinär daher. Unter den mehr als 3000 Designs, die sein Studio verließen, mussten einfach ein paar Flops sein. Das beste Beispiel dafür ist der bizarre Cadillac Die Valkyrie von 1955 mit seiner ungewöhnlich aggressiven Front. Ein weiterer Freak ist der Gaylord, der von den Brüdern Jim und Ed Gaylord in Auftrag gegeben wurde, um den Besten der Besten aus Europa Konkurrenz zu machen. Was das Styling angeht, war er das automobile Äquivalent zum Schnabeltier – eine Ansammlung nicht zueinander passender Teile. Das ist erstaunlich, hatte Stevens doch ein ausgesprochenes Faible für feinstes Autoblech, das er in einem eigenen Museum beherbergte. Wie jemand, der solch exquisite Autos wie den ehemaligen Mille-Miglia-Renner Alfa Romeo 8C 2900B oder den Cord L-29 Roadster von 1929 besaß, eine hässliche Adaption eines Mercedes-Benz SS namens Excalibur SS (nicht zu verwechseln mit dem Rennroadster Excalibur J von 1951) produzieren konnte, bleibt ein Rätsel. Vergeben kann man Stevens dagegen seine Mitwirkung beim Wienermobile, einem kitschigen Werbefahrzeug in Form eines Hotdogs, das für den Wurstfabrikanten Oscar Mayer gebaut wurde. Als echter Gentleman war ...
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