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... und rechts Will Pembroke mit seinem ersten Vorkriegsauto; Rekordhalter Raymond Mays mit seiner typischen Baskenmütze 1932 in Shelsley Walsh. mehr möchte man es benutzen – und zwar immer selbsterständlicher, je mehr man damit vertraut wird. Wie in jedem anderen Auto ist natürlich auch nicht alles idiotensicher, doch ein sauberer Gangwechsel bei Drehzahlen zwischen 2500 und 2750 U/min kann sehr befriedigend sein. Die Lenkung überrascht mit ihrer Leichtgängigkeit, ist aber trotzdem ausgewogen und sehr präzise. Auch der Wendekreis ist akzeptabel. Und was die Balance angeht: Der niedrig montierte Motor, der unter der Hinterachse verlaufende Rahmen und der niedrige Schwerpunkt geben dem Invicta eine fantastische Straßenlage, was die Kurvendurchfahrten fast ebenso reizvoll macht wie das Herausbeschleunigen, zumal die Dunlop-Rennreifen eine enorme Haftung bieten. Die hintere Starrachse mit den originalen Blattfedern und Hartford-Reibungsdämpfern am Heck sowie die vordere Starrachse bieten mehr Fahrkomfort als in manch anderem Auto dieser Zeit. Alles in allem ist dieser Vorkriegs-Invicta immer noch extrem leistungsfähig, alltagstauglich und schnell genug, um auch fast ein Jahrhundert spä- ter noch mit dem modernen Straßenverkehr mithalten zu können. Und das ist bemerkenswert. Aber was zählt schon mein Wort! Alain de Cadenet hat nach Tausenden von ...
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