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... »on top« eine Monsterversion, die aus vollen 7,0 Litern und mit Hilfe von drei Doppelvergasern 400 PS mobilisierte – leicht zu erkennen an der kastenförmigen, »Penthouse« genannten Hutze auf der Motorhaube. Die ab 1970 gebauten Modelle der Serie II trugen »halbe Schlafaugen«, um dem neuen Trend nach stromlinienförmigen Lösungen zu folgen. Für die letzten drei Jahre (1972- 74) stellte Iso dann noch auf einen 5,8-Liter-V8 von Ford um – nachdem es aufgrund von Führungswechseln bei GM Meinungsverschiedenheiten über die Bezahlung der Chevy-Motoren gegeben haben soll. Doch wie so oft, ist auch hier die früheste Version die puristischste. Der aktuelle Besitzer Dominic Lester wuchs als Kind in Italien auf. Und erinnerte sich, dass sein Vater – ein Filmproduzent in den römischen Studios von Cinecitttà – sich nach einem Grifo sehnte, am Ende aber bei einem Fiat Dino landete. Dominics Grifo ist ein stattlicher und mutiger GT und reagiert am besten auf große, mutige Gesten. In vielerlei Hinsicht erinnert er mich an den Lamborghini Espada, den ich mit OCTANE-Mitarbeiter Richard Heseltine teilte: Er erwacht erst so richtig zum Leben, wenn man ihn hart fordert. Klar, man kann mit ihm auch durch die Stadt zuckeln, doch das schwergängige Handschaltgetriebe, die zumindest von innen empfundene ausladende Breite und das straffe Fahrwerk sind alles Indizien dafür, dass sich ...
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