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... Felge mit anschließender Kollision mit der inneren Begrenzungsmauer und einen kapitalen Unfall, bei dem Chassagnes 5/8 LC über die äußere Mauer bis in die Botanik katapultiert wurde. Am Ende beendeten so nur zwei Ballot das Rennen, auf Rang vier und elf. Ironischerweise gewann ein noch von Henry entworfener Vorkriegs-Peugeot das Rennen. Trotz dieses herben Rückschlags entschloss sich Ernest Ballot, für die Saison 1920 vier neue Autos vom Typ 3/8 LC zu entwickeln und herzustellen. Drei davon kamen bei den 500 Meilen von Indianapolis zum Einsatz. Eines davon sehen Sie in ganzer Pracht auf diesen Seiten – Chassis 1006, das in Indy von Jean Chassagne gesteuert auf Platz sieben einlief. Die beiden anderen Ballot kamen mit René Thomas und mit dem Italo-Amerikaner Ralph de Palma auf die Plätze zwei und fünf. De Palma war von der Pole gestartet und führte mit einem Schnitt von knapp 160 km/h sowie zwei Runden Vorsprung, ehe er nach 456 von 500 Meilen noch einmal kurz nachtanken musste – und so den Sieg Gaston Chevrolet auf Frontenac überlassen musste. Im Jahr darauf nannte Ballot für Indianapolis nur noch den nach dem Rennen von 1920 in den USA verbliebenen Wagen für de Palma. Der das Rennen dann 200 Meilen lang souverän anführte, bis ein Pleuel den Weg ins Freie suchte und nach 112 Runden das Aus brachte. Auch beim nächsten Versuch auf diesmal ...
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