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... Interesse, die Mobilität aller in vernünftiger Art zu ermöglichen. Giacosas Bekenntnis trug neben der Frage nach der Notwendigkeit des Baus von gro- ßen Wagen für wenige auch eine philosophische Komponente über das Selbstverständnis von Fiat in sich. Und dieses war nicht weniger als dass allein der erfolgreiche Produzent gemäß seiner Erkenntnis durch Denken in der Lage ist, die Leistung eines Angebotes als ausreichend vernünftig festzulegen. Zum Zeitpunkt dieser Aussage war Fiat ein nationaler Champion, der Flugzeuge, Schiffe, Eisenbahnen, Kühlschränke und natürlich Autos baute. Dante Giacosa war fast 40 Jahre in Fiat Diensten und somit hatte er die natürliche Autorität und immer recht! Diese philosophische Haltung zur Frage, was Vernunft ausmacht, spielt in der Geschichte des Fiat 130 eine wesentliche Rolle. Giovanni Agnelli gab Dante Giacosa und seinem Team den Auftrag, ein Nachfolgemodell des Fiat 2300 zu entwickeln, das ein veritabler Erfolg als Spitzenmodell der Fiat Modellpalette in den Jahren 1961 bis 68 in Italien war. Allerdings sollte der Nachfolger auch in den Exportmärkten ein Erfolg werden, nachdem dies Fiat im gleichen Zeitraum über fast alle Baureihen hinweg gelungen war. Fiat galt als innovativer Automobilproduzent in Europa, der laut Eigenaussage »jede Größe mit jeder Leistung« und das auch noch preiswert anbieten konnte. Den ...
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