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... – neben der Umstellung auf Schalenlager – gab es an der Kurbelwelle und an der Schwungscheibe. Original-Bentley-Kurbelwellen waren nicht gewuchtet, diese hier ist semigewuchtet, um die stark erleichterte Schwungscheibe auszugleichen. Die ist nur etwa ein Viertel so schwer wie die serienmäßige Schwungscheibe.« Später erfahre ich, dass es sich bei den Vergasern um Nachkriegs-SU-Vergaser vom Typ H6 handelt, die Cresswell den originalen Bent ley- Vergasern vorzieht, weil sie effizienter sind und leichter eingestellt werden können, und dass die Nockenwelle die serienmäßige Welle aus dem 4,5-Liter-Motor ist. »Keiner hat bessere Nockenwellen gebaut als Walter Owen höchstpersönlich«, freut sich Cresswell, der mir dann noch verrät, dass an der Spritzwand eine Motorrad- Lichtmaschine angebracht ist, die mit hoher Übersetzung läuft, um die vergleichsweise geringe Geschwindigkeit der sie antreibenden Nockenwelle zu kompensieren. Im Wesentlichen wurde also der Motor für lange Strecken ausgelegt, ohne dass seine Bentley-Wurzeln verloren gingen. Im Moment bin ich allerdings mehr damit beschäftigt, mich mit dem berüchtigten Getriebe anzufreunden: einem Bentley-C-Type-Gehäuse, ausgestattet mit D-Type-Innereien mit engerer Getriebeabstufung. Dieses Getriebe wird mit einem Schalthebel auf der rechten Seite des Fahrersitzes bedient, der mit der ...
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