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... war am nächsten Tag im Abwartemodus zurück an der Strecke. Erst am 31. August traf dann Jean Bugatti in Begleitung von Teammanager Robert Benoist ein. Wimille legte um 16 Uhr los, doch schon nach wenigen Runden brach eine Antriebswelle. Um 18:42 Uhr ging er erneut hinaus, zwei Runden spä- ter gefolgt von Dreyfus im Delahaye, der die Million nicht noch in letzter Minute verlieren wollte. Signaltafeln am Kontrollturm zeigten ihm drei Zeiten an: seine aktuelle, die aus der vorangegangenen Runde und jene von Wimille. »In meiner ersten Runde war ich drei Sekunden schneller als am Vortag und eine Sekunde vor Jean-Pierre«, erinnerte er sich. Doch dann hielt Wimille wieder an: verölte Zündkerzen. Ein letztes Mal, nun schon um 19 Uhr, versuchte es der Bugatti-Star. Doch schon nach zwei Runden qualmte der T59: Kolbenfresser. Das Spiel war entschieden, die Würfel gefallen. Links und unten Montlhéry, Ende August 1937: Die Kamera läuft, als sich Dreyfus bereit macht für den Start zur Millionen-Franc-Rekordfahrt; der komplexe V12 mit Magnesium-Block und drei Nockenwellen. Delahaye Type 145 Grand Prix Baujahr 1937 Motor V12, im Bug, 4496 ccm, OHV, drei Stromberg-Vergaser Motorleistung 225 PS bei 5500 U/min Kraftübertragung Viergangschaltgetriebe, Hinterradantrieb Fahrwerk vorn: einzeln an Querblattfedern, oberen Querlenkern, Hebelstoßdämpfer; hinten: Starrachse, ...
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