Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... DON SALOONS »Ob des Preisunterschieds verwundert es, wie der Singer so stattlich wirken und üppig ausstaffiert sein konnte.« Und er ist, im Gegensatz zum Phantom, komplett restauriert. David hat fast alles alleine gemacht, nachdem er das Auto 1976 aus einer Scheune geholt hat und es dann nach allen Regeln der Kunst bis in die 1990er-Jahre hinein quasi auf Neuzustand zurückgebracht hat. Eine wichtige motortechnische Verbesserung betraf den Austausch von Pleueln aus Duraluminium gegen moderne Stahlteile von Phoenix – was mich weitaus zuversichtlicher macht, die »komfortablen 70« zu erreichen. Am Ende komm ich auf der Tachoskala aber gar nicht erst so weit, entwickelt der Sechszylinder aus 2160 ccm Hubraum doch nur 47 PS. Steigungen bremsen den Vortrieb des schweren und solide gebauten Singer spürbar, und es dauert, bis er sich auf dann flacher Strecke wieder etwas freischwimmt. Am Ende erweisen sich knapp 90 km/h als ideales Reisetempo. Derweil der Diskuswerfer auf der Kühlermaske einen visuellen Fixpunkt bietet und der tief brummende Reihensechszylinder einen Sound entwickelt, der das Auto sportlicher wirken lässt, als es tatsächlich ist. Wie im Phantom gibt es ein unsynchronisiertes Vierganggetriebe, doch werden die Gänge hier über einen langen und zentral angebrachten Schalthebel gewechselt. Der erste Gang ist so kurz übersetzt, dass es außer an ...
Kommentare