Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... jedoch ablehnten und stattdessen vorschlugen, ein grö- ßeres Festival zu organisieren. Aus dem Gewinn dieses Festivals sollte dann das Tonstudio finanziert werden. Ein überraschend moderner »Businessplan«, der allerdings bald an der Realität scheiterte: Denn die Organisation des Festivals erwies sich als komplizierter und teurer als erwartet, und der Publikumsansturm auf das Musikevent war so gigantisch, dass schon vor dem eigentlichen Beginn der Veranstaltung Hunderttausende Besucher vor dem Gelände auf der Farm von Max Yasgur warteten und die Zuschauer kostenlos eingelassen werden mussten, nachdem die Zäune niedergetrampelt worden waren. Für die Veranstalter ein Drama, denn sie blieben anschließend auf einem Schuldenberg in Höhe von 1,3 Millionen Dollar sitzen. Die drohende Insolvenz konnte nur durch einen Privatkredit der Eltern von John Roberts an ihren Sohn und seinen Partner Joel Rosenman abgewendet werden – die eigentlichen Initiatoren Kornfeld und Lang waren zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr an Bord. Es dauerte bis zum Jahr 1980, um die Schulden aus den Tantiemen des Woodstock-Filmes und des Live-Albums abzustottern. Erst danach lief die Gelddruckmaschine mit Lizenzen für Merchandising sowie Bildund Tonrechten so richtig mit Millionenumsätzen an. Seitdem wurden auch immer wieder Woodstock-Revivals organisiert, etwa 1979 zum zehnten ...
Kommentare