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... brillantes Schwarz mit einer hauchdünnen transparenten Schicht Dunkelblau darüber, wegen der Tiefe. Gangsterglänzend, nicht Assimatt. Ein wenig gefährlich dürfte es schon wirken. Es hätte eine kreisrunde Tür, wie Ralf Laurens Rolls Royce aus den Dreißigerjahren. Dann müsste ich mir nie wieder den Kopf stoßen, oder die Augen von harten Kanten ausbohren lassen. Nachdem meine Kinder aus dem Haus sind und mein Mann sehr ungern mit mir Auto fährt, wäre es ein Einsitzer. Ich säße in der Mitte und hätte die perfekte Balance und Kontrolle, vor allem auf der Rennstrecke. Es gäbe schlaue Staufächer für Handtasche und den ganzen Krempel, der in meinen Autos so herumfliegt. Der Sitz wäre ein Massagegerät und jahres zeitenabhängig mit unterschiedlichem Stoff bezogen, im Sommer zum Beispiel mit »Kühlrippencord«. Das Navi würde merken, wenn ich mich verfahre oder müde würde. Dann würde es mir Witze erzählen. Wegen der Sauerstoffzufuhr des Hirns. Außerdem würde dieses Auto mir endlich antworten. Im Moment ist es so, dass nur ich rede auf den Fahrten. Über Nachbarn, Probleme, Hoffnungen, Ziele und das Leben an sich. Das Auto antwortet jedoch nie. Natürlich wäre es wasserstoffbetrieben, handgeschaltet mit einer Mordsbeschleunigung und Riesentorque. Erster Gang unten, damit der Weg zwischen zweitem und drittem Gang nicht so lang wäre. Parken könnte es von ...
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