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... Oskar H. Hahn eingesetzt wurde. Im Grunde war das eine Abteilung für Corporate Identity, als dieses Wort in Deutschland noch gar nicht bekannt war! Ein erster Versuch mit einer externen Werbeagentur lief im Jahr 1950 so schief, dass man für mehr als ein Jahrzehnt auf externe Unterstützung verzichtete. Zumindest in Deutschland. In den USA ging die dortige Niederlassung VWoA – Volkswagen of America – andere Wege. Carl H. Hahn, der »General Manager« von VWoA (nicht verwandt oder verschwägert mit Oskar H. Hahn!) verpflichtete gemeinsam mit seiner rechten Hand Helmut Schmitz im Jahr 1959 nach einem umfangreichen Agentur-Casting die New Yorker Werbeschmiede »DB – Doyle Dane Bernbach« – für die Käferwerbung und »Fuller, Smith & Ross« für den Transporter. Die Anzeigen setzten auf eine moderne und unterhaltsame Ansprache, verzichteten auf Anbiederei und kommunizierten mit der Zielgruppe quasi auf Augenhöhe. Eine der ersten Anzeigen der neuen »Creative Agency« von VWoA überraschte mit der Headline »Small is beautiful«, eine andere mit dem Wort »Lemon«, also Zitrone als Aufmacher. »Think small« funktionierte nach dem »Davidund-Goliath-Prinzip«: Der kleine, aber clevere Käfer schlägt die großen und schwerfälligen Großen, womit natürlich die US-Straßenkreuzer gemeint waren. Die Anzeigen schlugen ein wie eine Bombe und gelten bis heute als ...
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