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... etwas komplexeren Arbeitsschritten eine unverzichtbare Hilfe. «Der Mann, der den Motor damals gemacht hat, Ulrich Gauffrés – ist noch immer bei uns«, sagt Gramm. »Wir fanden noch eine Original-Kurbelwelle und die dazugehörigen Kolben.« Wie beim Original kam der 3,0 Liter große Reihensechszylinder M193.980 aus der E-Klasse (W124) zum Einsatz, der in Materialgüte und -dicke genug Reserven für die Hubraumerweiterung auf 3,6 Liter bot. Unter den vielen Spezialteilen war auch der Heckspoiler mit dem mittig aufgesetzten Hinterachskühler, in Handarbeit aus Kupfer eigens für die Replika hergestellt. Auch der Ansaugkrümmer und das Auspuffsystem aus Edelstahl sind Spezialanfertigungen, zugleich wurde das hydraulisch gesteuerte Sperrdifferential aggressiver eingestellt. Auf dem Prüfstand gab der in der Bohrung von 88,5 auf 92 und im Hub von 80,25 auf 90 mm vergrößerte Motor dann locker die angestrebten 270 PS ab. Der Motorenumbau alleine verschlang 30.730 Mark und dauerte zehn Monate. Als Gramm an einem Samstagmorgen frohen Mutes zur ersten Probefahrt ausrücken wollte, traf er auf seinen Chef. »Er fragte: Wenn der Wagen fertig ist, musst Du mich mitnehmen!«, erinnert sich der Brabus-Pressemann. Was ein Problem aufwarf, hatte Gramm doch wie bereits erwähnt die recht schmal geschnittenen Recaros einbauen lassen. Doch irgendwie schaffte es der ...
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