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... was durch fette Spoiler, breite »Schlappen« und dicke Motoren in kleinen Autos genährt worden war. Mehr noch: Als Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Verbands der deutschen Automobiltuner (VDAT) half Buschmann entscheidend, dass Tuner ihren Bastelbuden-Status abstreifen konnten. Die gesamte Branche wurde gesellschaftsfähiger, und Brabus selbst, aber auch Ruf, Alpina und einige andere, rückten gar in den Rang eines eingetragenen Herstellers auf. Buschmann, der am 26. April 2018 nur wenige Monate nach dem 40. Gründungsjubiläum seines Unternehmens starb, war ein auch bildlich gesprochen »großer« Mann mit entsprechend großer Präsenz. Und dieser hemdsärmelige Charakter des Vollblutunternehmers spiegelte sich auch immer in seinen Autos wider. Daher scheint es angemessen, ihm zu Gedenken noch einmal eines der besonders extremen Brabus Modelle an diesem heißen Tag durch den dichten Londoner Verkehr zu lenken. Der abgestrippte 190er mit Überrollkäfig mutet nicht wie das ideale Vehikel an, um damit an einem heißen Tag durch den brodelnden Verkehr zu fahren. Aber als langjähriger Mercedes Fan und Kind der 80er-Jahre bin ich voll in meiner Komfortzone. Daher ist es mir auch schnuppe, wie viel Schweiß gerade durch mein Hemd in den hautengen Recaro-Rennsitz durchsickert. Zumal die Reaktionen der Außenstehenden verraten, dass mein Auto ...
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