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... regnet, Öl, Wasser, Getriebe, Bremsen und Reifen auf Temperatur. Er ist ein weicher, präziser und geduldiger Fahrer. Nach ein paar Runden bin ich an der Reihe. Das Cockpit fühlt sich durchaus vertraut an, mit dem vom Serienmodell bekannten Armaturenbrett. Nur die Panoramascheibe ist deutlich stärker geneigt. Der Wagen fühlt sich zugleich nicht überrestauriert an – Neumark forderte sogar, das Leder der Sitze so zu behandeln, dass das Alter des Autos erkennbar wird. Insgesamt ist der Lindner Nöcker auf angenehm sympathische Weise gealtert. Das Getriebe lässt sich schnörkellos schalten, präzise und nicht zu schwergängig. Das Pedalgefühl ist konstant, das Gaspedal spricht sensibel an, aber immer schön linear, wenn es ans Beschleunigen geht. Ich fuhr 2015 auch schon einen der von Jaguar aufgebauten Continuation Lightweights – sowohl mit Vergaserwie Einspritzmotor – und fand den Einspritzer trotz seines »allesodernichts«-Charakters einfacher zu fahren. Hier scheint, vielleicht dank der Flachschieber, mehr Feinfühligkeit und Finesse möglich. Man muss das Gaspedal auf der feuchten Strecke zwar nicht streicheln, aber kann es sich leisten, wohl dosiert zu beschleunigen, ohne dabei den Vortrieb ungebührlich zu bremsen. Nicht unwichtig bei einem Auto, mit einem so hohen Wert und einer solchen Bedeutung in der Jaguar Renngeschichte. Die Lenkung ist die wahre ...
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