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... dafür ist lang sam und fast vollkommen lautlos – der Effekt ist absolut faszinierend.« Ein kleines Malheur des Systems ist, dass es nur mit laufendem Motor funktioniert und dass bei geöffnetem Dach weder der Kofferraum noch der Benzineinfüllstutzen zugänglich sind. Daher ist es nicht ratsam, mit offenem Dach jemals so lange zu fahren, bis kein Sprit mehr im Tank ist. Dazu Mullin: »Mit dem Startergenerator kriegt man den Motor in Gang, um das Dach zu schließen, sodass man dann an den Tankstutzen kommt. Bei leerer Batterie muss man die Servoverbindung unterbrechen und das Dach per Hand zuziehen.« Es heißt, Voisin habe für den C25 achtundzwanzig Chassis gebaut, mit dieser ungewöhnlichen Karosserie wurden nur sieben eingekleidet. Das Auto kostete damals 80.000 Francs – etwa ein Zehntel mehr als ein von Galibier gestylter Bugatti Type 57 und fast viermal so viel wie ein Citroën 11 Légère. Der Knight-Motor mit Schie berventilen ähnelt dem des C24. Das C war übrigens für Charles Voisin, der 1912 ums Leben gekommen war – nicht in einem Voisin-Flugzeug, sondern als Copilot in einem von seiner Fliegergeliebten Élise Deroche, (selbst ernannte »Baronin Raymonde de la Roche«), pilotierten Alfonso Hispano. Gabriel Voisin wollte Schieberventile, weil sie leise und langlebig waren. Dass sie hohen Umdrehungszahlen standhielten, zeigte sich 1922 bei einem ...
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