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... Getriebe sitzt davor, in einem mächtigen Tunnel zwischen den Sitzen. Von dort wird die Antriebskraft über eine durch den Ölsumpf des Motors hindurchlaufende Welle an das dahinterliegende Differenzial übertragen. Diese Bauweise ermöglicht ein kleines Gepäckabteil im Heck, doch dafür gibt’s keinerlei Stauraum hinter den Sitzen. Und für die Beine ist eigentlich (wieder das Scharnier der Tür!) auch nicht so richtig viel Platz. Als Vierventiler hat dieser Countach in der Motor abdeckung eine noch größere Hutze als der Ferrari, um den sechs Weber- 44DCNF-Vergasern Platz zu bieten, die lecker angerichtet oben auf dem V12 sitzen statt – wie bei früheren Versionen des Countach – seitlich davon. Man sieht diesen Buckel im Rückspiegel, sobald man sich über den hohen, breiten Schweller in den behaglich aussehenden Schalensitz eingefädelt hat. Alles an diesem Auto ist sehr sehr rasant. Das Cockpit ist großzügig mit Leder ausgeschlagen. Luxuriös oder technisch ausgefeilt ist es deshalb noch lange nicht: Qualität, Passgenauigkeit und Finish sind ausgesprochen, ja geradezu atemberaubend schlecht für ein Auto, das um die 77.385 Euro gekostet hat. Kunden schien das nicht zu tangieren. Ich ziehe die Tür runter – mit viel Kraft und Schwung, denn nur so ist sicher, dass sie auch ins Schloss fällt. Die Sicht ist eingeschränkt, nach hinten wegen des Motor-Buckels, an den ...
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