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... Beutler hatte die Erlaubnis, aus dem VW einen Porsche zu machen, indem er den 356-Motor, das Getriebe vom VW-Bus und die Bremsen von Porsche einbaute sowie an der Vorderachse Stabilisatoren montierte. Dass dieser Umbau teuer war, versteht sich von selbst. Immerhin kostete eine Zweifarbenlackierung keinen Aufpreis. Nach einigen gebauten Exemplaren modifizierten die Gebrüder Beutler die Linienführung des VW Coupés (es entstanden insgesamt nur drei Cabriolets) im Jahr 1957. Die Scheiben vorne und hinten waren nun stärker gewölbt und geneigt, die Flanken geglättet und dafür mit Zierleisten versehen. Insgesamt wirkte die zweite Version luftiger und moderner, verkaufte sich aber trotzdem nicht viel besser, sodass man von einer Gesamtproduktion von weniger als einem Dutzend Exemplaren ausgehen muss. Autohistoriker Stefan Braun geht allerdings von insgesamt 28 Beutler Coupés aus, davon sechs mit Porschemotor ausgestattet. Teuer, aber individuell Natürlich hatte der Besteller erheblichen Einfluss auf die Ausgestaltung seines Beutler-VWs. Farben, Ausstattung und Materialien konnten beeinflusst werden, sodass kein Wagen wie der andere war. Im Januar 1958 bestellte die VW- Garage Herzig aus Vevey, vermutlich für eine Kundin, ein Beutler Coupé. Die Karosserie mit Kommissionsnummer 1156 wurde mit 11.400 Franken verrechnet und wohl rund drei ...
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