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... seine Intelligenz und seine akribische Herangehensweise«, sagt Turner. »Er war ein großartiger Fahrer.« Bestens vorbereitet war auch immer sein Copilot Ambrose. Er übernahm immer dann, wenn der Finne Schlaf brauchte, selbst das Steuer. Einmal legte er über Nacht 124 Kilometer in nur 52 Minuten zurück. 1963 waren sie – in Führung liegend – durch einen Unfall in Italien ausgeschieden. Dieses Mal sollte es keine solche Enttäuschung geben. Als sie die Dolomiten verließen, hatten sie 28 Minuten Vorsprung vor Erik Carlsson im Saab 96. Jetzt mussten sie nur noch sicher nach Spa kommen. Um wach zu bleiben, wechselten sie sich jede halbe Stunde am Steuer ab – ohne anzuhalten. Das dürfte selbst in dem größeren Cockpit der 2+2-Karosserie kein Kinderspiel gewesen sein. In einem Anflug von Understatement sagte Ambrose später, dass es »nicht einfach« gewesen sei. Für ihn endete diese kräftezehrende Rallye damit, dass er bei der Siegesfeier am Abend im Restaurant einschlief und sein Kopf in ein Steak Tartar sank. Im Jahr darauf errangen Timo Mäkinen und Paul Easter den zweiten Gesamtplatz bei der RAC – ein Sieg beim Heimatevent war dem Healey nie vergönnt –, aber die Zeit des 3000 war vorbei und der Mini bekam es immer mehr mit Lotus Cortina und Ähnlichem zu tun. Das Auto, das Don Morley einst als »ein großes, rotes, haariges Monster« beschrieben hatte, war das ...
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