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... Euro auf der Rechnung. Auf die nächste Station am Folgetag waren wir besonders gespannt: Tirana, die Hauptstadt Albaniens! Die Fahrt dorthin auf der Überlandstraße zeigte dann ein anderes Albanien: gut ausgebaute Streckenabschnitte wechselten sich mit notdürftig asphaltierten Pisten ab, überall am Straßenrand und in den angrenzenden Wiesen lag Müll. Es ist kaum Verkehr, und wenn doch, dann begegnen uns altersschwache Laster – oft noch mit verblichenen deutschen Firmenbeschriftungen – primitive Dreirad-Lastkarren mit Mopedmotoren und Fuß- gänger. Und natürlich Kühe und Ziegen, alleine oder mit Hirte sowie immer wieder verwilderte Katzen und Hunde. Tirana zeigt sich als Stadt, in der hypermoderne Luxus-Einkaufszentren, öde Plattenbauten der kommunistischen Ära und historische, zumeist sehr patinierte Bausubstanz aufeinanderprallen. Unser Hotel in einem sehr gut restaurierten Jahrhundertwendebau überzeugt mit bourgoisem Charme, es liegt mitten im Zentrum. Am vierten Tag unserer Weinreise ist Dubrovnik das Ziel, von Tirana bis Shkodra fahren wir auf der zweispurigen Autobahn A1, doch auch hier gehören gelegentliche Viehtriebe und Fußgänger auf dem Standstreifen zum Verkehr! Am Grenzübergang zu Montenegro haben wir eine kleine Autoschlange vor uns, doch nach 30 Minuten ist auch dieses Hindernis überwunden. Nun wurde es abenteuerlich, denn die ...
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