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... japanischen Triebwerk, welches vom seinerzeit besten deutschen Tuner modifiziert wurde. Die ausladende Japauto-Verkleidung stammt aus Frankreich und verleiht dem Bike eine eigenwillige Optik. Den Brückenschlag dieser vier Welten bildet Designprofessor Heiko Bartels. Er bestellte das Motorrad neu und ist bis heute auch der einzige eingetragene Besitzer im Fahrzeugbrief. Aber, um es vorweg zu nehmen: Das Motorrad wird laut eines Insiders in der Jury nicht verstanden und bleibt demnach ohne Platzierung stehen. Die brav anmutende Rickman-Honda CR hingegen wird Zweite und muss sich nur der ultrararen Bimota HB1 geschlagen geben, welche aber durch einen sehr ungepflegten Zustand für Gesprächsstoff sorgt. In der Klasse C, »The Originals – 1960s Street Scramblers from Japan«, wird die Honda CL 77 praktisch lautlos als Zweitplatzierte prämiert. Zwei zweite Plätze im Jahr 2017 streicheln natürlich die Seele, machen aber auch deutlich, dass jetzt ein Klassensieg fällig ist. Und obwohl mir die vergangenen Jahre deutlich gemacht haben, dass die Jury durch ihre Vielfalt nicht einzuschätzen ist, rechnete ich mir im Jahr 2018 in der Klasse E, »New Clothes on British and German Motorcycles«, mit einer Egli-Vincent aus dem Jahr 1968 gute Chancen aus. Die Egli-Vincent gehört ohne Zweifel zu den schönsten und faszinierendsten Motorrädern der Welt. Und die ...
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