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... Autos auf dem Goodwood-Kurs. Der Bariton ihrer 3,7 Liter großen Reihensechszylinder klang göttlich – und stand im herrlichen Kontrast zum Sopran-Timbre der Dreiliter- Ferrari-V12. Dazu kam das Kurvenverhalten der Grünen. Es grenzte – speziell mit Clark am Steuer – ans Extreme, und zwar in jeder Kurve. Auch 1962 traten die Astons als Underdogs gegen eine schier übermächtige Ferrari-Streitmacht an. Diesmal war Graham Warner Teamkollege von Clark, der sich zwischenzeitlich zum Grand Prix-Sieger und WM-Titelkandidat gemausert hatte. Jimmy saß erneut im 2 VEV, doch war das Modell nicht mehr identisch mit dem 2 VEV von 1961. Das erste Leben von 2 VEV Die ersten beiden im Werk vorbereiteten DB4 GT Zagato setzte Essex Racing erstmals bei den 24 Stunden von Le Mans des Jahres 1961 ein. 1 VEV steuerten Jack Fairman und Bernard Consten, 2 VEV die Australier Lex Davison und Bib Stilwell. Beide wurden Opfer eines Montagefehlers im Werk und schieden schon nach anderthalb Stunden mit defekten Zylinderkopfdichtungen aus – ein Mechaniker hatte die Zylinderkopfbolzen nicht mit dem korrekten Drehmoment angezogen. Ogier – der mit 20 Prozent Rabatt 8762 Pfund für die beiden Zagato hingeblättert hatte – war restlos bedient. Er war im Krieg Panzerkommandeur gewesen und Träger eines Militärkreuzes – ein Mann, mit dem nicht zu spaßen war. Solch ein ungeheuerlicher ...
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