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... Landschaft zu brettern Dennoch ist heute beim Start aus dem Parco Ducale etwas anders: wir haben nur noch lächerliche 10 Stunden Fahrt vor uns und es ist der letzte Tag der Mille Miglia 2018, meiner ersten MM. Die Landschaft wird vergleichsweise langweilig, flacher und weniger bewaldet. In den zahllosen Kreisverkehren sitzen Trauben von Zuschauern auf Campingstühlen und genießen offensichtlich den Motorenlärm der Klassiker beim Runterschalten vor dem Kreisverkehr und wieder beim Rausbeschleunigen. Städte wie Lodi oder Chiari werde ich wegen der Begeisterung ihrer Bewohner und der kreativen Dekorationen ihres Stadtbildes lange in Erinnerung behalten. Die Durchfahrten dieser Orte sind eine echte Entschädigung für die vielen langweiligen Kreisverkehre. Um zum Autodromo Monza zu kommen, muss man nicht unbedingt durch das Zentrum von Mailand fahren – aber man kann, und die Mille Miglia macht es möglich! Für deutsche Verhältnisse unvorstellbar, dass eine Millionenstadt wie Mailand mal so eben eine Stempelkontrolle vor dem Mailänder Dom einrichtet und den Tross der MM-Fahrzeuge an der berühmten Scala vorbeiführt. Rechts und links an Straßenbahnen vorbei, nur von knatternden Motorrollern ab und an geschnitten, folgen wir der Polizeieskorte aus der Stadt heraus. Die letzte Wertungsprüfung der diesjährigen Mille Miglia findet auf historischem ...
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