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... wir die erste Warnung an unser Service Team ab. Bis zum Etappenziel in Cervia Milano Marittima an der Adriaküste wird es sich vielleicht auch wieder beruhigt haben. Vor Ferrara wird der Feierabendverkehr dichter, unsere Aufmerksamkeit gilt, der »berittenen« Polizeieskorte zu folgen. Das glaubt mir zu Hause kein Mensch, dass wir hier mit 80, 90 km/h durch die abendlichen Vorortstraßen brettern! Zweiter Akt: Motorenprobleme vor der Königsetappe! Die Einfahrt nach Sirmione lenkt weiter von unserem Drehzahlproblem ab. Hier genießt man die MM wie eine Oper. Hinter dekorativen Strohballen, an weiß gedeckten Tischen unter großen Sonnenschirmen genießt man bei kühlem Prosecco das laute Ballern der Vorkriegsautos und immer wieder das helle Kreischen der kleinvolumigen Erminis, Siatas oder Topolinos. Nach Ferrara fällt die Leerlaufdrehzahl immer wieder ab, mit dem linken Fuß bremse ich, der rechte bleibt auf dem Gaspedal. Zu unserer Erleichterung gibt es bis zum Etappenziel keine Wertungsprüfung mehr. So richtig ge nießen wir die prüfungsfreien Kilometer bis Cervia nicht, um 22:24 geben wir am Kontrollposten unsere Bordkarte ab, zehn Minuten später parken wir unseren Jaguar vor dem großzügigen Aufgang eines 5-Sterne-Hotels direkt gegenüber unserer Unterkunft. Ohne lange Diskussion erlaubt der Concierge, den Eingangsbereich seines Hauses in einen Werkstattplatz ...
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