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... von Orazio Satta Puliga entwickelt. Der hatte bereits 1950 das erste neu entwickelte Modell Alfas nach dem Krieg, die 1900 Berlina, konstruiert. Es war zugleich der erste Alfa mit selbsttragender Karosserie und der erste, der auf einem Fließband in größeren Stückzahlen montiert wurde. Danach fielen auch die ganzen Giuliettas, Giulias, Alfettas und sogar noch der Montreal in seinen Verantwortungsbereich. Da viele seiner Ingenieure eine Vergangenheit im Flugzeugbau hatten, verwunderte der Cw-Wert der Giulia Limousine (0,34) nicht – die meisten Konkurrenten kamen nicht unter 0,40. Das Geheimnis war die Abrisskante am Heck; da sie dem schnittigeren Coupé fehlte, stieg dessen Cw-Wert auf 0,42. Das neue Giulia Sprint Coupé unterschied sich von seinem Vorgänger zunächst nur durch den Zusatz »GT«. Auch der Vorgänger hatte ein Fünfganggetriebe und eine Hinterachse mit Schraubenfedern an Drehmomentstützen und einer oberen, T-förmigen Strebe. Zugleich nutzte Alfa weiter ein Lenkgetriebe anstelle einer Zahnstange. Dafür machte das Design einen großen Schritt nach vorn. Mit dem GT hielt Giugiaros weitaus modernerer Stil Einzug. Etwas gewöhnungsbedürftig war nur die Frontpartie. Ehe die Motorhaube 1967 im Rahmen eines Oben Kompakt, leicht und verfeinert von Ingenieuren mit Rennsportblut in den Adern – das Giulia Coupé ist ein »Musthave« für jeden ...
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