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... würde einen modernen Defender-Fahrer zumindest nicht beunruhigen – im Gegensatz zu den älteren Modellen, die einigen der weniger erfahrenen Kollegen mit ihren knochigen Getrieben und ihrer launischen Richtungsstabilität schon reichlich Angst eingejagt haben. Aber eine Regel gilt dennoch: Ältere Modelle sind manchmal besser im Gelände, denn älter bedeutet auch kompakter. Ein Serie I ist 25 Zentimeter schmaler als ein moderner Defender und auch leichter und kürzer. Das zahlt sich mehr als einmal aus, wie ich bald erfahren muss. In einem Defender 110 sitzend geht es für mich nun über einen felsigen Pfad hinunter in die Machir Bay. Die Innenseite einer besonders scharfen Kehre ist stark ausgewaschen, und während ich mich zentimeterweise vorarbeite – und dabei den Handzeichen meines Land Rover »Spotters« wie ein Habicht folge – setzt der Defender plötzlich auf. Zwei Räder weisen in diagonal entgegengesetzte Richtungen, die Aufhängungen knacken, während der Aufbau sanft von Seite zu Seite schwankt. Für einen langen Moment fürchte ich, dass der Wagen auf die Innenseite des Hangs kippen würde. Doch es geht gerade noch einmal gut, die nagelneuen Bleche des 110 bleiben ohne Beulen. Aber es war verdammt knapp. Nicht überraschend, dass man Phil Bashalls wunderschönen Serie I 107 Pickup solchen Risiken nicht aussetzen will. Auch auf den ...
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