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... Gottis auf der Straße. Dazu der Sound des 1,3-Liter-Motors mit seinen offenen Weber-Vergasern! Unglaublich, wie flink der winzige Hecktriebler mit seinen vielleicht 100 Tuning-PS war. O. K., das Fahrwerk war so hart, dass man bei jedem kleinsten Schlagloch fühlte, wie die Wirbelsäule etwas kürzer wurde, doch die A110 ist auch definitiv kein Boulevard-Sportler zum Posieren und zum entspannten Cruisen. Das hier ist ein Sportgerät, einzig gebaut, um die Besatzung möglichst schnell ans Ziel und aufs Podest zu bringen. Fahrkomfort ist dafür ebenso vernachlässigbar wie Raum für Gepäck. Den gibt es nicht: vorne okkupieren der Tank und das Reserverad den knappen Raum, bei einigen Modellen quetscht sich sogar noch der Wasserkühler dazu. Im Heck wohnen der Motor und das Getriebe. Aber eine kleine Tasche passt immerhin hinter die Sitze. Nach dieser Fahrt wusste ich, warum die Flunder so legendär ist und warum sie so erfolgreich vor allem im Rallyesport war! Die Geschichte der A110 führt zurück in die Anfänge der 50er-Jahre nach Dieppe an der Ärmelkanalküste. Dort baute der 1922 geborene Jean Rédélé seit 1952 einige wenige auf dem Renault 4CV basierende Rallyecoupés, den »4CV Rédélé Special« mit Alukarosserie, auf. 1954 erschien sein erster Seriensportwagen, die Alpine A106 mit einer von Michelotti gezeichneten Kunststoffkarosserie und der Technik des ...
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