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... Jahren gewannen die von ihm gebauten Autos überproportional an Einfluss, seine Fahrleistungen als unabhängiger Außenseiter sind bis heute bewundernswert. Und er bescherte seinem Land – quasi im Alleingang – eine völlig neue Art des Motorsports. Dass er heute in anderen Ländern mehr geschätzt wird als in seiner Heimat, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ruhm stand für Allard jedoch nicht an oberster Stelle, und Glück auch nicht. Von Beginn an wollte Sydney Herbert Allard, geboren 1910 in London als Sohn eines Großgrundbesitzers, nur eines: Rennen bestreiten. Als sein Vater erkannte, dass Widerstand zwecklos war, kaufte er ihm eine Werkstatt in London. Von da an fuhr Allard Rennen mit Autos und Motorrädern, bestritt später Trials und Bergrennen sowie Rennen für seine Allard Specials. Langsam lernte er so die Kunst des Schnellerwerdens. Seine Autos und seine Leistungen als Rennfahrer fanden immer mehr Anerkennung, und gegen Ende der 1930er-Jahre baute er ein paar Autos für Freunde. Dass er und seine Kumpel die »Heckwedler« genannt wurden, sagt alles über das Autodesign und den Fahrstil. Während des Zweiten Weltkriegs leitete Allard ein Transportdepot der britischen Armee, 1946 trat er dann bei den ersten Rennen in Großbritannien wieder in Erscheinung. Seine Autos waren – obwohl verstärkt rennstreckenorientiert – in Straßentrimm erhältlich und hatten ...
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