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... Zylinder im Spiel sind. Die erste Vier mag einem überflüssig vorkommen, aber sie ist gerechtfertigt: Der 4/4 (bis zum Zweiten Weltkrieg 4-4 genannt, dann aus unbekannten Gründen geändert) war Morgans erstes Auto mit vier Rädern. Die Briten hatten ihren Ruf mit sportlichen und sparsamen Dreirädern erworben, doch in den 1930er-Jahren stiegen die Ansprüche der Verbraucher, drei Räder waren einfach nicht mehr zeitgemäß. Ein weiterer Sargnagel für den Morgan Threewheeler war 1935 die Herabsetzung der hohen Kfz-Steuer in Großbritannien, die für alle Fahrzeuge galt, außer für die bis dato steuerlich bevorzugten Dreiräder. Der 4-4 und nach dem Krieg der 4/4 bildeten bis 1950 das Standbein der Firma. Danach kam eine sportlichere Version mit größerem Motor auf den Markt, der Plus 4. Der Name hatte nichts mit einer höheren Fahrgastkapazität zu tun (schon der 4-4 war als Zweiund als Viersitzer erhältlich gewesen), sondern bezog sich auf die höhere Motorleistung. Er war natürlich teurer als der 4/4, verkaufte sich aber trotzdem besser: Auch für Morgan-Liebhaber sind Extra-Pferdestärken eine Verlockung. Den 4/4 gab’s jedoch noch immer, und bis heute verströmt er eine sehr puristische Aura. Er ist schmaler als der Plus 4 mit den breiteren Radausschnitten für die großen Reifen, und das Zusammenspiel des 1,6-Liter-Motors aus dem Ford Sigma mit dem ...
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