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... machen zu wollen? Damit wären wir auch wieder beim Ausgangspunkt und der Frage, ob es sinnvoll ist, auf technische Untersuchungen zu verzichten. Ich denke, eher nicht. Bleibt also die Frage, ob in Deutschland (oder Europa) zu verkrampft oder verbohrt an das Hobby-Thema Oldtimer herangegangen wird. Alles wird besprochen, vieles zerredet, der Spaß bleibt oft im Hintergrund. Interessenvertretungen wie die FIVA werden von alten Männern dominiert, die meinen, die Wahrheit in Sachen Oldtimer zu kennen und diese möglichst weltweit zu verbreiten. Aber ist das sinnvoll in einer Zeit, in der sich jede Interessensgruppe als das Zentrum des Klassikuniversums sieht? Neid spielt leider auch eine große Rolle und anstatt einfach Spaß zu haben am technischen Kulturgut, wird über Definitionen gestritten, was ein Oldtimer ist und was nicht. Für manche wird jeder Gebrauchtwagen quasi automatisch zum Youngtimer und jeder, der das kritisiert, ist automatisch ein ahnungsloser Verräter. Nun könnten manche einwenden, dass ich selbst schon ein alter Mann bin und auch in verschiedenen Gremien (z. B. dem Parlamentskreis Automobiles Kulturgut, PAK) mitrede, somit also auch nur ein Schwätzer bin und daher am besten meinen Mund halten sollte. Nun, aber ich versuche wenigstens, insgesamt nicht zu klassifizieren, nicht lehrmeisterlich zu sein, den Spaß im Vordergrund zu lassen, ...
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