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... im Heck. Zusätzlich beeindruckt er mit aus der Aviatik und aus Rennwagen übernommenen Details. In Bewegung erinnert der Tucker, schräg von hinten, mit seiner unüblichen Federung komischerweise an einen anderen Citroën: Die DS. Der Tucker klingt auch riesig. Sehen kann man ihn in unseren Breiten so gut wie nie. Coppola besitzt zwei, dessen Freund, der Star Wars-Macher George Lucas hatte zeitweise ebenso viele – womit der Verbleib von fast einem Zehntel der existierenden Modelle geklärt ist. Modelle sind rar. In der Fabrik gebaut wurden 51 (Prototyp mitgezählt), 47 existieren noch. Das hier abgebildete Fahrzeug – Chassis 1052 – wurde in der Fabrik ursprünglich für Tests mit Automatikgetrieben genutzt, dort jedoch nie karossiert. Schon als Kind liebte Preston Tucker Autos. Er war noch kein Teenager, da fuhr er sie, mit 16 verhökerte er sie. Noch vor dem Schulabschluss jobbte er für Cadillacs Vize-Präsidenten als Laufbursche (der Legende nach auf Rollschuhen, um schneller voranzukommen), stand bei Ford am Fließband – und wurde schließlich Cop, um schneller zu fahren, als es das Gesetz erlaubte. 1935 wurde der Autofan zum Autobauer. Mit Finanzierung von Ford und technischer Unterstützung des Rennwagen-Konstrukteurs Harry A. Miller baute Preston einen Allrad-Rennwagen zum Einsatz in Indianapolis (was für fast alle Beteiligten desaströs endete – ...
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