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... Motorsport recht erfolgreiche 914/6 sackt nach kurzem Hoch ab, der 914/4 hingegen kommt an und läuft und in Gestalt des 100 PS starken 914 2.0 noch besser. So wird das 914-Modelljahr 1973 zum Alltime-High, das Ziel von 30.000 Autos wird nur um zehn Prozent verfehlt. Erst 1976 läuft der 914 bei Karmann nach 120.000 Exemplaren aus. Doch das nächste Projekt mit VW steht da schon in den Startlöchern. Der 924, geboren aus dem von Porsche für Wolfsburg entwickelten »EA-425«, den der neue VW-Chef Toni Schmücker aber killt, weil er zu viel Konkurrenz zum neuen Scirocco fürchtet. Der Deal: Porsche darf das als Leihmutter für VW ausgetragene Baby aufziehen, unter der Bedingung, es im sonst von der Schließung bedrohten Audi/NSU- Werk Neckarsulm im Lohnauftrag zu bauen. Und es auch mit VW/Audi-Motoren zu bestücken. Die mit dem 924 begründete Transaxle-Familie – wegen des Getriebes an der Hinterachse – feierte 2016 40-jähriges Jubiläum. Unverdientermaßen musste sie lange um Anerkennung unter eingefleischten Porsche-Gurus ringen. In der Rückschau war ihr Design mit den Klappscheinwerfern, den organischen Frontund Heckpartien und dem gläsernen Kuppelaufsatz sehr progressiv. Galt der 924 vielen noch nicht als »echter« Porsche, verstummten mit den kantigeren 944 und 968 immer mehr Nörgler. Doch wieder zurück zum 911, der mit der Zeit aus immer mehr Hubraum ...
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