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... kleines Geld Gerade einmal 135 Tage benötigte Fords Entwicklungsabteilung von der ersten Idee bis zum fertigen Tonmodell des Puma, der in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Die Idee hinter dem kleinen Coupé war ebenso einfach wie sinnig: Man nehme die technische Basis eines Kompaktwagens – in diesem Fall des Fiesta – spendiere etwas Feinarbeit und stülpe darüber eine flott gezeichnete Karosserie, die Emotionen weckt. Vorteile dieser Vorgehensweise: Die Entwicklungszeit ist kurz, die Technik millionenfach bewährt und der Preis hält sich trotz geringer Stückzahlen in verbraucherfreundlichen Grenzen. So konnte Ford seinen neuen Puma ab Oktober 1997 für 31.490 Euro anbieten, womit die Kölner Raubkatze nur rund 300 Mark teurer war als der Tigra, den Rivale Opel nach dem gleichen Rezept entwickelt und bereits im November 1994 auf den Markt gebracht hatte. Für Sportlichkeit im Puma sorgt ein 1,7-Liter-Vierzylinder, der in Zusammenarbeit mit Yamaha entwickelt worden war und auf den 1,25- beziehungsweise 1,4-Liter-Versionen der ZETEC-Motorenfamilie basierte. Zur Leistungsausbeute von strammen 125 PS bei 6300 U/min trug neben der Hubraumvergrößerung eine Nockenwellensteuerung sowie die reibungsarme Nickel-Silizium-Beschichtung der Zylinder-Laufflächen bei. Der technische Aufwand lohnte sich: In nur neun Sekunden absolvierte der Puma ...
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