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... Es ist einer von nur fünf Silberpfeilen aus Zwickau, die den Krieg überlebt haben. Zu den anderen vier gehört das ehemalige Typ-D-Präsentationsmodell eines Auto-Händlers aus Prag, das in den 70er-Jahren gerettet und mit einem aufgefundenen V12 Original-Triebwerk aus der DDR komplettiert wurde. Die anderen drei noch existierenden Fahrzeuge – heute alle im Besitz von Audi als Nachfolger der Auto Union – stammen aus dem Fundus von vermutlich insgesamt sieben Typ C- und 2 Typ D-Modellen, die von der Roten Armee 1945 abtransportiert worden waren. Die meisten wurden bei Versuchszwecken zerstört. Zwei Typ D wurden später aus Einzelteilen im Westen wiederaufgebaut, ein Mix aus D-Typ mit dem V16-Motor eines Typ C wurde in einem lettischen Veteranenclub aufbewahrt, der sogenannte Riga-Wagen. Nach langen Verhandlungen konnte Audi ihn erwerben und ließ als Entschädigung eine voll funktionstüchtige Replika für das lettische Museum anfertigen. Der in diesem Jahr beim Großglockner Grand Prix eingesetzte Silberpfeil als Bergversion mit Zwillingsreifen ist also weder ein historisches Fahrzeug noch entspricht er dem Typ C Spezial-Rennwagen ohne Zwillingsbereifung, mit dem Hans Stuck seinerzeit im Rennen siegte. Trotzdem lebt mit ihm fast 80 Jahre später noch einmal die Stimmung auf, wenn ein Typ C am Berg unterwegs ist. Schon von Weitem hört man den ...
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