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... achtete Grant peinlichst auf jedes Detail, von der Lackfarbe bis zur Originalität der Verschlüsse. Das Internet wurde nach fehlenden Teilen durchsucht, Scheinwerferscheiben wurden in Grants Küchenofen in Form gebracht und getrocknet. 12- bis 14-Stunden-Tage waren nicht selten, meist bei brütend heißem Sommerwetter. Das Auto wurde am letzten Tag vor der Party fertig und erreichte Monterey acht Minuten vor Toresschluss. Wie schon 1963 bei der Präsentation im Londoner Olympia war der Lola GT auch diesmal nicht fahrtüchtig. Es stellte sich heraus, dass die Metalastik-Gelenkscheiben an der Antriebswelle – mit denen Grant das Auto gekauft hatte – spröde waren. Erst nach der Monterey- Woche konnte Grant den GT fahrbereit machen. Er drehte sogar ein paar Runden auf einer der Rennstrecken im Thermal Club nahe Palm Springs, allerdings bremsten ihn die steinharten Dunlop-Reifen ein. »Ich kann die Euphorie, die ich fühlte, als ich in das Auto stieg, den Motor anließ und vom ersten in den zweiten Gang schaltete, kaum beschreiben«, sagt Grant. »Ich musste mich sehr beherrschen, um nicht das Gaspedal durchzutreten.« Das holte er dann im September 2017 nach, als er den Lola zusammen mit Sohn Jeffrey beim Goodwood Revival vorführte. Es gibt ein altes Foto (unten), das Grant mit breitem Grinsen am Steuer einer Cobra nach dem Gewinn eines Rennens in Santa Barbara ...
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