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... diesen traumhaften Geruch in der Nase habe, das Lenkrad in den Händen spüre und auf das Gaspedal trete weiß ich: Sogenannte Vernunft kann das Leben genauso zerstören, wie vermeintliche Unvernunft es lebenswerter machen kann. Diese Momente des Glücks auf der Strecke, dieses Gefühl von Stolz nach einem Rennen, diese Hyperkonzentration, das sinnliche Erleben des Hier und Jetzt, sind die Momente echter Erleuchtung. Zu Deinen Befürchtungen fällt mir Mark Twain ein, der sagte: »Ich hatte in meinem Leben viele große Sorgen. Die meisten sind jedoch nie eingetreten.« Quick Vic ist ein Spielverderber. Vielleicht auch deshalb, weil er im Gegensatz zu uns beiden seinen Teil des Kuchens schon reichlich genossen hat. Was meinst Du, wonach würde er sich heute sehnen, wenn er nicht eine erfüllende, erfolgreiche Karriere als Rennfahrer erlebt hätte? Und warum treffen wir heute noch Sir Stirling Moss, Jochen Mass, Richard Attwood oder Walter Röhrl mit leuchtenden Augen auf historischen Rennveranstaltungen? Keiner dieser Herren ist ein hirnloser Wahnsinniger, der sein Leben sinnlos aufs Spiel setzt. Historischer Motorsport ist nicht gefährlicher als Fußball oder Reiten, wenn Du Dir die Statistiken vor Augen führst. Das Gefühl, das uns diese Autos vermitteln, die samt und sonders weder besonders sicher, noch besonders billig und vor allem nicht vernünftig sind, ist ...
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