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... duftet, sobald man die Tür öffnet. Es ist dieser unverwechselbare Geruch gegerbten Leders, der einen an jene Londoner Clubs denken lässt, in denen Gentlemen in dick gepolsterten Ledersesseln ihre »Times« lesen. Es ist ein Geruch, den man selbst dann erkennt, wenn man ihm ein Jahr lang nicht begegnet ist. Ein Geruch, der sich so sehr mit dem Wagen verbindet, dass er fast als Bauteil gelten kann. Das Leder in einem Aston Martin DB11 ist einzigartig. Doch fangen wir vorne an. Nach dem DB9 kam in zehnteiliger Kleinstauflage der DB10. Im Grunde nur ein Dienstwagen für James Bond, um Spectre zu jagen. Und jetzt also der DB11 mit einem neuen Zwölfzylinder. Deutlich potenter als sein Vorgänger, von zwei Turbos befeuert, mehr als 600 PS stark. Merkt man das? Wahrscheinlich nur, wenn man beide Autos hintereinander fahren und auf die Stoppuhr starren würde, ob der alte über und der neue unter vier Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Kann man machen, muss man nicht. Es ist so oder so schnell. Sehr schnell. Zwar nicht so schnell, dass man die beiden Turbinen beim Anfahren nicht spüren würde, aber dann ist es sauschnell. Und wer das nicht gewöhnt ist und ob des Ruhe ausstrahlenden Fahrwerks beherzt aufs Gaspedal steigt, den fängt das ESP ganz schnell wieder ein: Das Heck schwenkt ein wenig, der Adrenalinspiegel schießt fröhlich nach oben – und dann kommt ...
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