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... Union von Hans Stuck. So toll die Geschichte klingt, man ist sich heute ziemlich sicher, dass sie im Falle der Silberpfeile erfunden ist. Nicht nur das Eifelrennen war ohne Gewichtslimit ausgeschrieben, die Entlackung konnte auch nie mit Bildmaterial (vorher/nachher) nachgewiesen werden. Eher das Gegenteil ist der Fall. Aber, es gibt mehr als genug Geschichten aus dem Leben Neubauers, die weniger umstritten und mindestens genauso erzählenswert sind. Alfred Neubauer arbeitete schon in der k.u.k. Armee im Ersten Weltkrieg mit Fahrzeugen und wurde nach dem Kriegsende 1918 von Austro-Daimler angestellt. Dort traf er auf Ferdinand Porsche, der ihn 1920 zum Leiter der Einfahr-Abteilung ernannte. Zwei Jahre später durfte er dann selbst hinters Steuer und startete bei einigen Rennen wie der Targa Florio für das Austro-Daimler-Team, allerdings ohne großen Erfolg. Als Porsche 1923 zur Daimler-Motorengesellschaft wechselte, nahm er Neubauer mit. Als Fahrer hatte Neubauer gemerkt, wie er auf der Rennstrecke auf sich allein gestellt war und ihm Informationen zu Rundenzeiten und Platzierung der Gegner fehlten. Dabei stand am Streckenrand ein ganzes Team mit Experten, die ihm taktische Tipps hätten geben können. Diese Erkenntnis setzte er ein, als er vom Fahrersitz an die Rennstrecke wechselte: Um seinen Fahrern Tipps zu geben, schwenkte er ...
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