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... beeindruckend. Bei der Überholung der Vorderradaufhängung hat es uns überrascht, so viele wunderbar gearbeitete Lager, Buchsen, Streben, Stifte und Schellen aus Bronze vorzufinden. Kein Wunder, dass Lancia pleite gegangen ist.« Die Fahrertür fühlt sich beim Öffnen sehr leicht an. Dann fällt der Blick auf einen hohen Türschweller und einen extrem niedrigen Schalensitz. Das Holzlenkrad sieht groß aus und hat eine sehr aufrechte Position. Den 2,8-Liter-Motor startet man, indem man den Schlüssel erst dreht, dann drückt. Nebenbei: Am Schlüsselbund hängt außer dem schwarzen Zündschlüssel ein weißer für die Verriegelung. Der V6 springt lässig an, aber er braucht tüchtig Gas, bis das Benzin in jeden Winkel der Fallstromvergaser vorgedrungen ist. Das Kupplungspedal ist weich wie Butter, und die stramme Knüppelschaltung findet den ersten Gang ohne Krachen. Während ich mir nicht sicher bin, ob ich über oder durch das Lenkrad rausschauen soll, bewegt sich der Zagato unter dem angenehmen Gurgeln, das der V6 aus den beiden Auspuffrohren ausstößt. Zu der butterweichen Kupplung und der exakten Schaltung gesellen sich eine leichte Lenkung und hochsensible Bremsen. Der Wagen liegt angenehm auf der Straße, hängt nicht durch, und bewegt sich durch den Verkehr, als wäre er um einiges jünger als die 45 Jahre, die er auf dem Buckel hat. Wo jetzt alle mechanischen Teile ...
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