Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... VISTA SOBRE LA PISTA Gran Premio de Cuba Obwohl die Resultate nicht zur Formel-1- Weltmeisterscha! zählten, nahmen die meisten Stars daran teil. Es gab wenige Grands Prix auf Kuba – doch sie waren dramatisch und voller Action TEXT David Lillywhite // FOTOS Bill Warner OBEN Aus heutiger Sicht klingt es kirre und beschwipst wie Karneval in Rio: Den Freedom Grand Prix auf Camp Columbia gewann Stirling Moss 1960 mit dem Maserati Tipo 61 »Birdcage« des US-Rennstalls Camoradi Racing Bei Kuba denken die meisten von uns an heruntergekommene Straßenkreuzer, doch die Insel hat auch eine Grand-Prix- Geschichte. Die ist zwar kurz, sehr kurz – aber hochkarätig besetzt! Der erste Grand Prix von Kuba fand im Februar 1957 auf einer engen 5,6-km-Schleife statt. Der Sieger war Juan Manuel Fangio, der auch ein Jahr später für Aufregung sorgte – allerdings abseits des Großen Preises: Am Vorabend des Rennens wurde er aus seinem Hotel entführt. Von Guerilleros Fidel Castros! Das Rennen lief ohne ihn. 200.000 Kubaner säumten am Sonntag das Rennen – bei dem Lokalmatador Armando Garcia Cifuentes in die Menge fuhr. Sieben Zuschauer kamen um, über dreißig wurden verletzt. 1959 gab es aufgrund von Castros Revolution kein Rennen, doch schon im Februar 1960 kehrte der Zirkus zurück. Den »Freedom Grand Prix de Cuba« gewann Stirling Moss. Ausgetragen wurde er nicht auf ...
Kommentare