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... offenen verwandelt werden kann, wobei das Dach aus Metall und nicht wie bei einem normalen Cabrio aus Stoff ist. Daher ist dieser Prototyp ein echter Urtyp, auch wenn einen das unorthodoxe Styling auf den ersten Blick etwas perplex macht.« Der Automobilhistoriker Cyril Posthumus war in seiner Betrachtung der Neuheiten vom Genfer Autosalon 1969 bissiger. In Road & Track schrieb er: »Bertones neueste Schöpfung, auf BMW-Basis und auf den hässlichen Namen Spicup getauft, ist kurz, dick um die Hüften, leicht keilförmig und nicht so gutaussehend wie ein handelsüblicher BMW aus deutschen Landen, der zudem viel weniger kostet.« Nachdem der Wagen im Juni 1969 beim Concorso d’Eleganza in Alassio und zwei Monate später auf der IAA in Frankfurt zu sehen war, wurde er noch im selben Jahr verkauft. Was danach geschah, darüber kann nur spekuliert werden. Mehreren Quellen zufolge ging der Spicup durch die Hände verschiedener deutscher Händler, darunter auch Auto Becker in Düsseldorf. Sicher ist, dass ihn Mitte der 1970er Jahre ein holländischer Händler erwarb und dass die leuchtend grüne Lackierung irgendwann einem hässlichen Orange weichen musste und das schöne Interieur schwarz angestrichen wurde. Die 100.000 Kilometer, die er innerhalb von zehn Jahren abfuhr, konnten dem Spicup technisch nichts anhaben, auch wenn das Dach nicht ganz wasserdicht war. ...
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