Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... ersten Rekordwagen (mit Nachfertigung der Vollstrom linien-Karosserie), dahinter die originale Karosserie als separate Installation – und als letztes Exponat der Glorreichen Sieben auf der Rampe, als wolle er alle überholen: ein Dummy des W 25. Noch heute staunt und erschaudert man angesichts der vor achtzig Jahren verwirklichten Leistung und Technik. Legendär auch die Entstehung: Den Ausschlag gab das Reglement, das Grands Prix spannender machen sollte. Mit dem Maximalgewicht sollten immer größere Motoren verbannt werden (was Ferdinand Porsche nicht davon abhielt, einen V16 in den Auto Union zu bauen). Und am Ende, vor ersten Rennen, mussten beide Hersteller den Lack abschmirgeln, um bei ihren hochgerüsteten Maschinen nicht das vorgeschriebene Gewicht zu überschreiten. Dann fuhren sie los – und allen davon. Womit keiner gerechnet hatte: Schon Monate nach Hitlers Machtantritt subventionierte Verkehrsminister Eltz von Rübenach die »Förderung des Baues neuer deutscher Rennwagentypen« mit einer Million Reichsmark; zur einen Hälfte für Mercedes, zur anderen für Auto Union. Bis 1939 dominierten die Silberpfeile (auch dank der weltbesten Fahrer) in ungekanntem Ausmaß auf Rennstrecken in aller Welt. Nur Nuvolari konnte mit diversen Alfas Schritt halten – und wechselte dann zu Auto Union. Der W 25, Monoposto mit klassisch ausgelegtem Setup, war der Ur-Typ. ...
Kommentare