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... zuvor, 1908, fuhr Vater Ferrari mit dem zehnjährigen Enzo und dessen älterem Bruder Alfredo in die Via Emilia nach Bologna, wo sie ihr erstes Autorennen sahen. Ein Ereignis, das das Leben des Youngsters verändern sollte. Enzo meldete sich 1917 zum Militär, aber statt zu den Waffen geschickt zu werden, wurde er mit dem Beschlagen von Maultieren beauftragt – vielleicht, weil irgendein Offizier angesichts des Nachnamens Ferrari (etymologisch verwandt mit dem »Schmied«) dachte, dass das ein guter Gag sei. Enzos Vater starb während des Kriegs an einer Krankheit, sein Bruder fiel als Soldat; er selbst ging 1918 als Invalide aus dem Krieg hervor. Nach seiner Genesung und einer erfolglosen Bewerbung bei Fiat fand er 1919 Arbeit bei der Mailänder Firma CMN (Costruzioni Meccaniche Nazionali), wo er seinen Wunsch verwirklichen konnte, Rennfahrer zu werden. In einem CMN mit spärlicher Karosserie wurde er Neunter bei der Targa Florio. Alfa Romeo hatte nach dem Krieg die Automobilproduktion wieder aufgenommen und bot dem jungen Heißsporn einen Job als Testfahrer an. 1920 erzielte Enzo in seinem neuen Alfa-Renner mit einem zweiten Platz sein bestes Targa-Ergebnis. Er blieb noch weitere 20 Jahre bei Alfa. Die Zügel von Baraccas springendem Pferd wechselten im Juni 1923 den Besitzer, als Enzo Ferrari zur überschwänglichen Freude der Zuschauer auf dem ...
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